Flughafen Hannover
Demontage und Neubau der Gepäckfördertechnik in den Terminals A und B im laufenden Betrieb inklusive Integration der vollautomatischen Reisegepäckkontrolle.
Das Projekt
Ab Mitte 2006 sollte die komplette Gepäckfördertechnik in den Ost- und Westspangen der Terminals A und B modernisiert werden.
Dies musste während des normalen Flugverkehrs geschehen. Unter Anderem auf Grund des extrem engen Terminplans und weil Aberle Automation überdurchschnittlich viel Erfahrung bei Inbetriebnahmen während des laufenden Betriebs hat, erhielt Aberle Automation den Generalunternehmerauftrag für das Projekt.
Durch anfängliche – weder vom Flughafen noch von Aberle verursachte – Verzögerungen, mussten weitere Partner für Mechanik, Stahlbau und Brandschutz gesucht werden.
Da die Zeit drängte, haben die Projektleiter von Aberle sowohl nachts als auch am Wochenende mit geeigneten Lieferanten Gespräche geführt. Dann war die Lösung gefunden.
Die integrierten Komponenten:
- Über 400 Antriebe
- Dezentrales Steuerungskonzept mit Rapid Link
- 4 Röntgengeräte, vollautomatisch integriert in den fördertechnischen Gepäckfluss (neue Generation EDtS, da die EDS-Geräte abgekündigt sind)
- Demontage und Neuaufbau im laufenden Betrieb in 30 Jahre alten Gebäudeteilen, welche gespickt sind mit Stahlträgerkonstruktionen (mehr als 100 Ausschnitte in den Stahlträgern waren notwendig)
- Notbetrieb der Förderanlagen auch komplett ohne SPS möglich
Und das alles unter Einhaltung eines Terminplanes, an welchen kaum einer mehr geglaubt hat. Ganz nebenbei erfolgte die Integration des Gepäcksystems in 30 Jahre alte Gebäudeteile. Auch das ist wohl einmalig in Europa.
Der Markt berichtet: Diese Leistung geht über die klassische Leistung eines Generalunternehmens hinaus.
Wir sagen: Zufriedene Kunden, 1A-Projektleiter auf beiden Seiten und erstklassige Partner machen Projektabwicklungen dieser Art erst möglich.
Die Lösung
Aberle Automation verpflichtete für den Stahlbau die Firma FMT, für den Brandschutz Firma gte und für die Förderregale Firma Klatt. Der Wettlauf mit der Zeit ging jedoch weiter.
Layouts musste neu geplant und gezeichnet werden. Demontage- und Inbetriebnahme-Steps wurden wiederholt besprochen. Die Steuerungs- und Elektrospezifikationen mussten abgestimmt werden.
Aufgrund der überdurchschnittlich kooperativen Zusammenarbeit zwischen dem Flughafen, dem Planer ACS, allen weiteren Lieferanten und der Aberle Automation, konnten alle Milestones gehalten werden. Dies ist uns besonders wichtig. Denn in der fast 25-jährigen Firmengeschichte sind – für uns selbstverständlich – alle Projekttermine eingehalten worden.
Die Vorteile
Heute fragt niemand mehr nach der verzwickten Lage, verursacht durch die anfänglichen Terminnöte bereits vor Projektbeginn. Heute sieht jeder das Ergebnis:
- Neuer Stahlbau
- Neue Fördertechnik
- Neue X-Ray-Geräte
- Neue Steuerungstechnik
- Neuer Leitrechner
- Dateien:
Dat_Flughafen_Hanover.pdf216 K
