Aluminium Laufen AG
Liesberg, Schweiz
Strangpressbetrieb auf höchstem Niveau mit innovativer Materialflusslogistik
| Das Projekt
Seit ihrer Gründung im Jahre 1927 hat sich die Aluminium Laufen AG zu einem bedeutenden Unternehmen in der Schweizer Metallbranche entwickelt und sich im Bereich der „Produktion“ einen guten Namen geschaffen. Seit jeher steht der Mensch im Mittelpunkt des Unternehmens – als Kunde und als Mitarbeiter.
Das bestehende Korblogistikkonzept wurde durch die Firmen Hermann + Hieber und Aberle überarbeitet und umfänglich erweitert. Hierfür wurde eine 16MN Bestands-Presse durch eine neue 27MN Presse ausgetauscht. Zunächst erfolgte die Planungsphase der neuen Logistikachse. Das Projekt beinhaltete den kompletten Korbtransport mittels eines 3-Achskorbmanipulators sowie die Flurfördertechnik, die Pressenanbindung, die neue Alterungsanlage, ein Flächenlager und zwei neue Multiverpackungsanlagen.
In das Umsetzungskonzept der technischen Hochrüstung und der Materialflussanbindung wurden die Bestandsanlagen im Bereich der 40MN Presse mit einbezogen. Diese bestehen aus Flurfördertechnik, einem Korbmanipulator, einem Korbstapler sowie einem Packplatz. Die Bestandsanlagen wurden steuerungstechnisch überarbeitet und an das neue Transportleitsystem (TLS) angebunden. Durch die Verknüpfung und Integration beider Anlagenteile an das neue TLS-System entsteht ein äußerst flexibles Materialflusssystem auf höchstem technischen Niveau.
| Die integrierten Komponenten
Die Bestandsanlagen wurden zunächst steuerungstechnisch überarbeitet (Retrofit). Die Siemens S5-115U Technik wurde gegen eine S7-400 Steuerung, mit Anbindung an das TLS über Ethernet TCP/IP ersetzt. Am Korbmanipulator wurde die Antriebstechnik modifiziert und ein optisches Wegmeßsystem eingebaut. Die Sicherheitseinrichtungen wurden ebenfalls überarbeitet.
Das neue Transportleitsystem wurde integriert. Es ersetzt die früher teilautomatisch angestoßenen Transporte. Außerdem generiert und verwaltet es einen optimierten Materialfluss. Das TLS ist als redundantes Cluster Rechnersystem mit Hostschnittstelle und einem Bildschirmarbeitsplatz (Client) ausgeführt. Über graphische Oberflächen sowie Reports wird eine umfangreiche Anlagenvisualisierung ermöglicht. Diese ist über alle Clients nutzbar und bietet jederzeit einen optimalen Anlagenüberblick.
Die fünf unterlagerten S7 Steuerungen (PLC) sind über Ethernet TCP/IP an das TLS angebunden. Die anlagennahe Bedienung erfolgt über tragbare Multi-Panels und Funkfernsteuerungen. Die Sensorik und die eingesetzten Scanner sind auf Feldbusebene (Profibus) mit den Steuerungen verbunden. Die Antriebstechnik des Korbmanipulators ist mit Wegmesstechnologie und intelligenten Umrichtern ausgestattet. Die erforderliche Sicherheitstechnik ist dem Anforderungsprofil entsprechend mit zukunftssicherer Technik ausgestattet. Die Gesamtanlage ist so konzipiert, dass Erweiterungen und Einbindungen von Subsystemen leicht möglich sind.
| Die Vorteile
Die Komplettlösung von Aberle Automation umfasst alle Schritte von der Erstellung des Feinpflichtenheftes bis zur Definition der Kommunikationsschnittstellen, der Steuerungsstandards und der Sicherheitstechnik. Sie ermöglicht dem Unternehmen Aluminium Laufen für die integrierten Subsysteme einheitliche Strukturen zu schaffen. Das durchgängig realisierte Konzept garantiert eine ständige Kontrolle und Transparenz der gesamten Anlage.
| Die Lösung
Die von Aberle Automation realisierten Leitsystemtechniken sowie die Automatisierung basieren auf erprobten Standards und Technologien. Falls erforderlich, können diese auf Kundenanforderungen sowie Anlagengegebenheiten exakt abgestimmt werden. Durch eine sinnvolle Anlagengrundkonzeption und Steuerungsaufteilung sowie ausfallsichere Rechnersysteme ergibt sich zudem eine sehr hohe Anlagenverfügbarkeit.
| Die Vorteile
Die Komplettlösung von Aberle Automation umfasst alle Schritte von der Erstellung des Feinpflichtenheftes bis zur Definition der Kommunikationsschnittstellen, der Steuerungsstandards und der Sicherheitstechnik. Sie ermöglicht dem Unternehmen Aluminium Laufen für die integrierten Subsysteme einheitliche Strukturen zu schaffen. Das durchgängig realisierte Konzept garantiert eine ständige Kontrolle und Transparenz der gesamten Anlage.

